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Virtuelle Assistentin werden – 10 Schritte zu deinem erfolgreichen Start

Virtuelle Assistentin werden
Ich bin Laura!

Hier dreht sich alles darum, wie du als introvertierte Selbstständige entspannt online sichtbar wirst und wie du deine Introvertiertheit als größte Stärke nutzt!

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Egal, ob du schon einen eigenen Podcast hast, oder einen starten möchtest, hier bekommst du die wichtigsten Tipps & Tricks

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So nutzt du deine Introvertiertheit am besten für dein erfolgreiches Business

Alles rund ums VA Business, Kunden finden, online Geld verdienen und Mindset-Themen

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Du träumst davon, virtuelle Assistentin zu werden? Das ist ein hammer Plan, kann aber auch absolut überfordernd und beängstigend sein! Wo fang ich an? Was muss ich beachten? Wie finde ich Kunden? Was muss ich alles können und wissen?

Glaub mir, ich versteh das so gut! Als ich vor einigen Jahren ins Business als virtuelle Assistentin gestartet bin, hab ich mir genau diese Fragen gestellt und fand es schwer, all die Informationen darüber zu sortieren und einen klaren Weg für mich zu finden.

Es hat mich einiges an Zeit gekostet, bis ich herausgefunden hab, wie alles funktioniert. Damit du es leichter hast, teile ich mit dir 10 Schritte, wie du erfolgreich virtuelle Assistentin werden kannst!

Das sind deine 10 Schritte:

  1. Fragen, die du dir vor dem Start stellen solltest
  2. Gewerbe-Anmeldung
  3. Versicherungen
  4. Deine Dienstleistungen / Aufgaben als virtuelle Assistentin
  5. Preise
  6. Wunschkunden
  7. Branding
  8. Marketing
  9. Kunden finden
  10. Mindset

Wenn du bereit bist, alles zu geben und virtuelle Assistentin zu werden, dann bist du hier richtig! Dein neues Leben startet jetzt!

Warum ich virtuelle Assistentin geworden bin und wie ich es gemacht habe

Bevor ich virtuelle Assistentin geworden bin, hab ich als Bürokauffrau in verschiedenen Firmen gearbeitet. Allerdings hab ich es nie lange irgendwo ausgehalten – cholerische Chefs, grottiges Betriebsklima, stupide Aufgaben abarbeiten, Montags bis Freitags – eigentlich hab ich nur fürs Wochenende gelebt. Und das konnte ich nicht mal richtig genießen, weil ich schon wieder Angst davor hatte, was Montag wieder in der Arbeit sein wird. Kennst du dieses Sonntag-Abend-Gefühl, wenn du weißt, morgen geht alles wieder von vorne los? Mir läuft es jetzt noch kalt den Rücken runter, wenn ich daran denke!

Irgendwann war für mich ein weiterer Job-Wechsel keine Option mehr. Ich hatte weder Lust noch Kraft auf das ganze Bewerbungs-Gedöns, nur um am Ende wieder in so einem Job(-Umfeld) zu landen! Nach kurzer Recherche bin ich dann auf meinen Ausweg gestoßen: ein Online-Business als virtuelle Assistentin! Bingo!

Zwei Wochen lang hab ich mich informiert, alles über das VA-Business gelesen, was es zu dem Zeitpunkt gab – und dann meinen Job gekündigt. Es hat dann noch einige Monate gedauert, bis ich komplett herausgefunden hab, wie ich erfolgreich virtuelle Assistentin werde, aber ab dem Zeitpunkt, als ich mir Hilfe geholt und nicht mehr allein versucht hab, mich durchzukämpfen, ging es ab!

Deswegen möchte ich jetzt auch dir helfen – mit den genauen 10 Schritten, um virtuelle Assistentin zu werden:

1. Fragen, die du dir vor dem Start als virtuelle Assistentin stellen solltest

  • Bin ich in der Lage, mich komplett selbstständig zu organisieren?
  • Kann ich mir vorstellen, online sichtbar zu werden, und zwar kontinuierlich und dauerhaft?
  • Kann ich mit schwierigen Situationen und Durststrecken umgehen und einen kühlen Kopf bewahren?
  • Kann ich meinen Perfektionismus auch mal hinten anstellen?
  • Bin ich bereit, erstmal viel zu geben, bevor ich nehmen kann?
  • Möchte ich gleich voll in die Selbstständigkeit starten oder lieber erstmal nebenberuflich?
  • Lass ich mich von Gegenwind (z. B. aus der Familie) schnell aus der Bahn werfen?
  • Bin ich bereit, mich immer wieder weiterzubilden, in mich zu investieren und an meiner Persönlichkeitsentwicklung zu arbeiten?

Wenn du dir bei einer oder mehreren Fragen nicht sicher bist, oder sogar denkst, dass dir das im Weg stehen könnte, verlier nicht den Mut und geb den Traum, virtuelle Assistentin zu werden, nicht gleich auf. Denn all diese Dinge kann man sehr gut mit ein bisschen Mindset-Arbeit aus dem Weg räumen.

Wenn du dabei Hilfe gebrauchen kannst oder nicht weißt, wo du anfangen sollst, melde dich hier für meinen wöchentlichen VA-Letter an, in dem du dich auf ganz viel Mindset-Tipps, Business-Strategien und Geschichten aus der Selbstständigkeit freuen kannst!

2. Gewerbe-Anmeldung – der Startschuss, um virtuelle Assistentin zu werden

Um als virtuelle Assistentin Rechnungen schreiben zu dürfen, musst du ein Gewerbe anmelden.

In deinem Gewerbeschein musst du angeben, was genau du als Selbstständige machst. Du kannst zur Sicherheit mehrere Begriffe angeben, wie: Virtuelle Assistenz, Internet-Dienstleistungen, Bürodienstleistungen, Online-Assistenz etc.

Am besten füllst du das Formular für die Gewerbeanmeldung schon zuhause aus, das kannst du dir ganz einfach von der Website deines Gewerbeamts downloaden und siehst, wie viel die Anmeldung in deinem Ort kostet (zw. 15 € – 65 €).

Du hast bei deiner Anmeldung die Wahl zwischen Regelbesteuerung und Kleinunternehmer-Regelung.

Regelbesteuerung bedeutet: Du musst von Anfang an eine Umsatzsteuer-Voranmeldung machen und die Mehrwertsteuer von 19 % abführen. Viele starten daher erstmal mit der Kleinunternehmer-Regelung, dadurch hast du die Möglichkeit bis zu 22.000 € im Jahr (Stand 2021) einzunehmen, ohne Mehrwertsteuer abführen zu müssen.

Außerdem musst du Einkommenssteuer bezahlen, welche sich nach der Höhe deines Einkommens richtet. Hier hast du eine genaue Übersicht:

► https://einkommensteuertabellen.finanz-tools.de/downloads/grundtabelle-2022.pdf

Tipp: Lege von Anfang an mind. 30 – 35 % von jeder Ausgangs-Rechnung für die Einkommenssteuer zurück!

3. Versicherungen, die du brauchst

Krankenversicherung

Als Selbständige musst du 100 % deiner Krankenversicherung selbst bezahlen. Du hast du die Wahl zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung.

In der gesetzlichen KV ist dein Beitrag von deinem Einkommen abhängig. Vergleiche einfach mal verschiedene KV und ihre Leistungen. Hier gibt es keine “one-fits-all-Lösung”, da natürlich jeder Mensch andere Bedürfnisse und Ansprüche hat.

Hier kannst du vergleichen und auch die Beitragssätze überprüfen: https://www.check24.de/gesetzliche-krankenversicherung/selbststaendige/

Die zweite Möglichkeit wäre, sich privat krankenversichern zu lassen. Hier ist der Beitrag nicht vom Einkommen abhängig, sondern steigt mit dem Alter. Normalerweise bekommst du in der privaten KV bessere Leistungen.

Hier kannst du wieder vergleichen: https://www.check24.de/private-krankenversicherung/

Wähle was für dich die beste Option ist, ob du gerne gesetzlich oder privat krankenversichert sein möchtest.

WICHTIG: Gesundheit sollte wenn möglich keine Frage des Geldes sein, bei deiner Entscheidung sollte die Kostenfrage nicht die Priorität sein. Informiere dich ausführlich und wäge die Vor- und Nachteile gut ab. Die meisten starten erstmal mit der gesetzlichen KV und wechseln ggf. später in die private.

Andere Versicherungen

Es gibt noch viele weitere Versicherungen, auch hier musst du für dich abwägen, was du brauchst und was nicht.

Was aber auf jeden Fall empfehlenswert ist, ist die Berufs-Haftpflichtversicherung. Mit der bist du abgesichert, falls dir einmal ein Fehler passiert, durch den deinem Kunden größerer Schaden entsteht und er dich auf Schadensersatz verklagen sollte (was der worst case ist und sehr selten vorkommt, keine Angst!).

Du kannst dich entweder bei einem Versicherungsberater beraten lassen oder online vergleichen. Viele VA’s nutzen zum Beispiel die Exali Versicherung.

4. Deine Dienstleistungen / dein Angebot

Generell gilt für die Dienstleistungen: Du kannst ALLES lernen und dann anbieten. Du musst auf keinen Fall das anbieten, was du dein Leben lang schon gearbeitet hast. Hör in dich rein! Was würde dir so richtig Spaß machen? Auch wenn du im Moment noch keine Ahnung hast, wie das geht, wo schreit dein Inneres so richtig: “YEEEAAHHH Das will ich machen!!!”??

Podcast-Management:

  • Podcastfolgen anhören & schneiden
  • Intro, Outro & Musik anhängen
  • Folge beim Hoster hochladen
  • Shownotes schreiben
  • Folge auf Website einbinden
  • Blogartikel dazu verfassen
  • Audiogramm inkl. Cover erstellen
  • Podcast neu einrichten & starten

Übrigens gibt es grad wieder meinen Podcast-Management Online-Kurs. Ich bring dir darin alles bei, was ich in 2 Jahren erfolgreiches Podcast-VA-Business gelernt hab!

Social Media Marketing / Management:

  • Social Media Grafiken erstellen
  • Texte verfassen
  • Content-Recherche
  • Engagement erhöhen
  • Community-Management
  • Videos schneiden
  • Story- oder Post-Templates erstellen
  • Gruppen-Betreuung
  • Ads schalten

Webseiten-Betreuung:

  • Websites einrichten z. B. mit WordPress, Showit oder Squarspace
  • Plugins downloaden und aktuell halten
  • Websites designen
  • Texte für die Website schreiben
  • Erstellung von Landing Pages
  • Website SEO optimieren
  • DSGVO Anpassungen

E-Mail Marketing:

  • E-Mail Marketing Plattform einrichten (z. B. mit Flodesk, der besten E-Mail-Marketing Plattform der Welt!)
  • Landingpage und Anmeldeseite für Newsletter einrichten
  • Ideen für Freebie sammeln und umsetzen
  • E-Mail Marketing Strategien ausarbeiten und umsetzen

Grafikdesign:

  • Branding für die Personenmarke deiner Kund*innen erarbeiten
  • Logo designen
  • Grafiken dem Branding anpassen
  • Website dem Branding anpassen
  • Templates für Social Media Grafiken, Pinterest oder andere

Canva ist mein absolutes Lieblingstool! Damit kannst du großartige Grafiken für dich und deine Kunden erstellen und zwar ganz ohne Vorkenntnisse. Alles was du brauchst, ist ein Gespür für schönes Design.

Online-Kurs-Erstellung:

  • Ideen sammeln
  • Strategie erarbeiten
  • Plattform für den Online-Kurs einrichten und betreuen
  • Inhalte dort einpflegen
  • Landingpage erstellen
  • Launch planen & mit umsetzen

Texten:

  • Texte für Newsletter, Social Media, Website kreieren
  • Copywriting Coaching oder Online-Kurs

Eventplanung:

  • Planung von Geschäftsreisen, Urlaubsreisen
  • Veranstaltungskonzept erstellen
  • Raumbuchung
  • Budgetplanung
  • Programmerstellung
  • Vertragliches und Rechtliches
  • Technische Hilfsmittel
  • Generelle Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung

Backoffice:

  • Erstellung von Präsentationen
  • Allgemeine Aufgaben erledigen
  • Kommunikation mit Kunden
  • Internetrecherche
  • Organisatorische Aufgaben
  • Rechnungserstellung
  • Vor- und Nachbereitung von Meetings
  • Erstellen von Reports und Dokumenten
  • Überprüfung von Verträgen und Rechnungen
  • Datenerfassung – und pflege
  • Vorbereitung von Steuerunterlagen
  • Durchführung der Steuererklärung
  • Buchhaltung

Persönliche Assistenz (Allround-Talent):

Es gibt Unternehmer*innen, die es bevorzugen, mehrere Aufgaben an eine Person auszulagern. Wenn du also mehrere Dienstleistungen in deinem Angebot kombinieren willst, kannst du das auch machen.

Deinen früheren Beruf:

Hat dir dein aktueller/früherer Beruf vielleicht total Spaß gemacht und man kann ihn remote (ortsunabhängig) durchführen? Dann biete doch das einfach an. Hier ein paar Beispiele:

  • Personalsachbearbeiterin
  • Marketing
  • Sales
  • Fotografie (Online-Produkte, Workshops, Kurse, Presets etc.)

Werde kreativ – auch wenn es im ersten Moment nicht so scheint, als könnte man deinen früheren Beruf (oder was anderes, was dir total liegt), nicht ortsunabhängig ausführen, überleg dir, ob es nicht doch geht. Könntest du zum Beispiel Workshops geben, Tutorials machen, einen Online-Kurs erstellen? So könntest du dir deine eigene Nische schaffen.

5. Wie du deine Preise kalkulierst

First of all: Wenn du erfolgreich selbstständig als virtuelle Assistentin werden willst, musst du dir unbedingt ein anderes Verständnis von Lohn-Zahlen, Stundenlöhnen und Werten aneignen.

Ich schlüssel dir das mal ganz kurz zur Hilfe auf:

Ein Angestellter denkt in seinem Netto-Gehalt – also das was am Ende des Monats auf seinem Konto landet. Von seinem Brutto-Gehalt, geht ja schon einiges weg: 50 % der Kranken- und Pflegeversicherung, ggf. Kirchensteuer, SoLi. Sein Arbeitgeber zahlt für diesen Mitarbeiter aber nicht nur die Höhe des Brutto-Gehalts, sondern: die anderen 50 % der KV & PV. Zusätzlich dazu: den Arbeitsplatz, die Arbeits-Materialien, die Miete für das Büro, ggf. Geschäfts-Auto und -Handy und alles, was sonst noch anfällt, wenn man ein Unternehmen führt. Das alles sieht ein Angestellter ja gar nicht.

Wenn du selbstständig bist, gibt es niemanden, der noch irgendwas für dich übernimmt! Du musst schlichtweg dein Zahlen-Verständnis ändern. Auch wenn du am Anfang keine Mitarbeiter hast, für die du irgendwas zahlen musst, musst du doch deine Versicherungen, deine Arbeitsmaterialien, Softwares und Steuern ab jetzt komplett selbst übernehmen. Nicht zu vergessen, dein Unternehmerinnen-Gehalt – du willst ja nicht als Selbstständige weniger für dich zur Verfügung haben wie als Angestellte, oder? Das alles musst du in deinen Stundenlohn mit einkalkulieren.

Was mich zum nächsten Punkt bringt:

Schau deine Preise auf keinen Fall bei einer anderen VA ab. Ganz einfach, weil du nicht weißt, wie sie ihre Preise kalkuliert. Du weißt nicht, wie viel Gehalt sie sich auszahlt, ob sie ein Team hat oder nicht, wie hoch (oder niedrig) ihre Marketing-Ausgaben sind und so weiter!

Du musst für dich selbst deine Preise kalkulieren. Zu viel bei anderen VA‘s schauen verunsichert dich nur und führt dazu, dass du nicht hinter deinen Preisen stehen kannst.

Wo setzt du jetzt an? Grundsätzlich würde ich dir raten, damit deine Selbstständigkeit sich überhaupt irgendwie auszahlt, nicht unter 60 € pro Stunde zu starten. Ja ich weiß, das klingt erstmal erschreckend viel. Aber kalkulier für dich wirklich mal knallhart durch und rechne folgendes ein:

  • Nichtmonatliche Ausgaben
  • Versicherung
  • Steuern (Einkommenssteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer)
  • Geschäftliche Ausgaben (Softwares)
  • Unternehmerinnengehalt

Klar, das alles wird mit der Zeit mehr. Aber du willst dir eine nachhaltige Selbstständigkeit aufbauen und dir nicht nach ein paar Monaten einen Nebenjob suchen müssen, oder?

6. Deine Wunschkunden

Um deine Wunschkunden definieren zu können, musst du auch dich selbst gut kennenlernen: Definiere deine wichtigsten Werte. Als Hilfe könntest du mal an Situationen denken, die dich so richtig wütend gemacht haben – welche deiner Werte wurden in diesem Moment verletzt?

Jetzt kommen wir zu deinen Wunschkunden. Je besser du sie kennst, desto besser kannst du ihnen zeigen, dass sie dich in ihrem Leben brauchen, weil du genau das Problem löst, das sie nachts nicht schlafen lässt.

Dafür musst du dich tief in die Gefühls- und Gedankenwelt und den Charakter deines Wunschkunden reinfühlen. Du musst ihn/sie so gut kennen, wie deine BFF.

Fragen, um deinen Wunschkunden zu definieren:

  • Wie alt ist er/sie?
  • Welche Arbeit macht er/sie?
  • Was sind seine/ihre wichtigsten Werte?
  • Was macht deinen Wunschkunden zu deinem Wunschkunden?
  • Wie trifft er/sie Kaufentscheidungen?
  • Was sind seine/ihre Ziele?
  • Wie kannst du ihn/sie dabei unterstützen?
  • Womit struggelt er/sie am meisten im Business?
  • Wie kannst du/dein Service dabei helfen?
  • Wie möchtest du deinen Wunschkunden mit deinem Content erreichen? Wie passt du deine Inhalte so an, dass sie sowohl auf die Schmerzpunkte, als auch auf die Bedürfnisse, Wünsche, Ziele deines Wunschkunden eingehen? Sodass er/sie merkt: Mit dir kommt er/sie da schneller hin?

7. Dein Branding als virtuelle Assistentin

Dein Branding ist sozusagen deine Visitenkarte. Der erste Eindruck, den potenzielle Kunden von dir bekommen. Damit hinter deinem Branding eine Strategie steckt und du nicht nur einfach deine Lieblingsfarben zusammenwürfelst, frag dich:

  • Was soll der erste Eindruck von mir auslösen?
  • Welche Gefühle will ich wecken durch meine Farben und Schriftarten?
  • Wofür stehe ich und was macht mich aus?
  • Möchte ich eher verspielt und nahbar wirken? Oder luxuriös und clean? Oder bunt und laut?

Spiel ein bisschen rum und lass dich zum Beispiel auf Pinterest inspirieren oder kreiere dir ein Brand-Board mit Canva.

8. Marketing, das dich zum Erfolg bringt

Dein Branding ist schon Teil deines Marketings, aber das geht natürlich noch viel weiter und tiefer. Im Endeffekt ist dein Marketing alles, wodurch du bei anderen sichtbar wirst – jede Instagram-Story, jedes Foto, jeder Kommentar oder deine Website gehören zu deinem Marketing.

Wie erstellst du dir deine eigene Marketing-Strategie?

Wichtig zuerst: Es gibt nicht DEN einen Weg, der für alle funktioniert. Du musst deinen eigenen Weg kreieren. Was bei anderen gut klappt, muss nicht auch für dich so funktionieren.

Frag dich:

  • Auf welcher Plattform fühle ich mich wohl und fällt es mir leicht, mich zu zeigen?
  • Auf welchen Plattformen ist meine Zielgruppe unterwegs?
  • Von welcher Art Content fühlt sich meine Zielgruppe am meisten angesprochen?
  • Wie viel Zeit möchte ich für mein Marketing pro Woche aufwenden (z. B. Posts auf Instagram, Blogartikel etc.?)

9. Kunden finden als virtuelle Assistentin

Die Frage aller Fragen: Wie und wo finde ich Kunden als virtuelle Assistentin?

Der aller aller wichtigste Punkt ist: Sichtbarkeit!!!! Ja, fett und doppelt unterstrichen, weil das die absolute Basis ist, um Kunden zu finden bzw. gefunden zu werden, was ja das Top-Ziel ist! Wie wirst du sichtbar?

  • Erzähl jedem was du tust und was du anbietest
  • Vernetze dich mit anderen virtuellen Assistentinnen und sieh sie nicht als Konkurrenz
  • Vernetze dich mit potenziellen Kunden auf der Plattform, für die du dich entschieden hast
  • Werde mit deinem Thema sichtbar: Poste z. B. mehrwertvolle Inhalte zu deiner Nische, gebe Tipps und zeig deine Expertise
  • Zeig deine Persönlichkeit: Entweder durch Stories, Videos, in deinen Texten auf deiner Website oder auch einfach in einer Konversation per Direktnachricht
  • Stell dich unter Vorstell-Posts vor
  • Unterschätze nicht die Kraft von Weiterempfehlungen (und glaub mir, das geht schneller als du jetzt vielleicht denkst)

10. Dein Mindset, um erfolgreich virtuelle Assistentin zu werden

Mein Start in die Selbstständigkeit war das erste Mal, dass ich mich bewusst mit meinem Mindset auseinandergesetzt hab. Und ich hab schnell gemerkt: Es geht nicht ohne.

Du kannst nicht erfolgreich als virtuelle Assistentin werden, ohne an deinem Mindset zu arbeiten. Denn wir alle sind nicht die geborenen Unternehmerinnen. Wir kennen die vermeintliche Sicherheit in Form vom Angestellten-Verhältnis, wir sind auch nur vertraut mit Stundensätzen aus der Angestellten-Sicht und haben keine Ahnung davon, wie man als Selbstständige kalkulieren muss und sind so aufgewachsen, dass man für alles einen Abschluss oder ein Zertifikat braucht, um irgendwie voranzukommen.

Es gibt wirklich viel, was wir mindset-technisch switchen müssen, um erfolgreich als virtuelle Assistentin werden zu können.

Hier ein paar Punkte, die du bei dir selbst mal hinterfragen kannst:

  • Nicht zu viel drüber nachdenken, was andere sagen könnten

Du wirst merken, mit der Selbstständigkeit, bzw. mit dem Schritt, online sichtbar zu werden, werden ganz neue, ungekannte Ängste in dir wach.

Ein Punkt, mit dem so gut wie jede von uns zu kämpfen hat, ist die Angst davor, dass andere schlecht von uns denken oder reden könnten. Lass diesen Gedanken zu, es ist ok, dass er da ist.

Aber dann lös dich Schritt für Schritt davon, denn: Er bringt dich 0,0 voran. Im Gegenteil, er sorgt dafür, dass du nicht nur mit angezogener Handbremse, sondern womöglich gar nicht erst losfährst.

Und was andere über dich denken oder nicht, kann dir egal sein. (Ich weiß, es ist uns nie egal). Aber was dein Business angeht: Es ist deins ganz allein. Es ist dein Weg. Und letztendlich ist es nur dein Leben. Also frag dich: Was hast du davon (und was haben die anderen davon), wenn du es nicht machst, weil jemand schlecht von dir denken könnte?

  • Mit anderen vergleichen wirst du dich eh, lass dich inspirieren aber mach dich nicht fertig

Ich werde dir nicht raten, dich nicht mit anderen virtuellen Assistentinnen zu vergleichen, denn das tun wir ganz automatisch. Das ist nichts, was man so einfach abstellen kann. Und an sich ist das auch kein Problem, das Problem am Vergleichen ist nur, dass wir dazu neigen, IMMER schlechter abzuschneiden als alle anderen.

Das Ding ist, dass es meistens kein fairer Vergleich ist. Wenn du dich mit einer anderen VA vergleichst, weißt du nämlich nicht, wie viele Jahre sie schon im Online-Business ist. Du weißt nicht, wie ihre Anfänge waren. Du weißt nicht, mit welchen Herausforderungen sie gekämpft hat, bis sie an den Punkt gekommen ist, an dem sie jetzt ist.

Wenn du nicht 100 % von ihrem persönlichen Weg kennst, ist es doch kein fairer Vergleich!

Also: dich inspirieren lassen, ja! Dich nur mit den anderen vergleichen, um dir selbst zu beweisen, dass du eh nix kannst und das alles nicht schaffen wirst, nein!!!

  • Betrachte dich nicht als Anfängerin

Ja klar, du bist eine Business-Anfängerin. Aber du kennst dich in dem Bereich, den du anbietest, besser aus als deine Kunden. Und das macht dich zur Expertin. Du musst nicht das Wikipedia des Online-Business sein und vom Sales Funnel zum Copywriting alles perfekt beherrschen (vermutlich weißt du grad nicht mal, wovon ich spreche, und das ist sowas von ok!).

Genau genommen, wärst du schon Expertin, wenn du nur eine Sache mehr in deinem Bereich weißt als die meisten anderen. Und wenn nicht, dann lernst du es eben.

Warum ist es gefährlich, dich als Anfängerin zu betrachten?

Weil du deinen Wert damit herabsetzt. Wann wirst du dir eher einen Stundenlohn von 80 € + zugestehen, wenn du denkst: „Ich bin ja noch Anfängerin und probier das jetzt erstmal so aus.“ Oder wenn du denkst: „Ich hab mich im Bereich xyz weitergebildet, werde das sogar als Dienstleistung anbieten, also bin ich Expertin darin.“?

  • Starte unperfekt

I mean it, as I say it. Wirklich. Es ist fast mit der wichtigste Tipp, den ich dir geben kann. Ich weiß, ich weiß, dein innerer Perfektionismus-Monk wird ausrasten! Aber dann ignorier ihn und mach du dein Ding!

Egal wie „unperfekt“ es deiner Meinung nach noch aussieht. Besonders was Designs für Instagram und Co. angeht: 1. Wirst du dich eh noch sehr stark weiterentwickeln und NIEMAND hat von Anfang an den vollen, perfekten Durchblick. Diese Entwicklung siehst du in fast jedem Instagram-Profil, das es schon länger gibt – scroll einfach mal weiter runter!

2. Was für dich vielleicht zu 20 % perfekt ist, ist für die anderen zu 80 % perfekt (google mal die 80/20 Regel!). Und so ein Post oder eine Story ist nach spätestens 24 Stunden schon wieder vergessen, die meisten scrollen eh flüchtig drüber und überfliegen bestenfalls deinen Text.

Also bitte bitte bitte: Lass dich nicht von deinem Perfektionismus ausbremsen. Danke!

Virtuelle Assistentin werden – so klappt’s!

Wenn du diese 10 Punkte umgesetzt hast, bist du bereit, in dein erfolgreiches Online-Business zu starten und dir steht nichts mehr im Weg! Möchtest du trotzdem gern Unterstützung dabei? Dann schau dir hier mein Mentoring für virtuelle Assistentinnen an, denn mit mir an deiner Seite geht das alles noch viel schneller und einfacher!

Also, wenn du keine Zeit mehr verlieren willst und endlich in dein orts- und zeitunabhängiges Online-Business starten willst, dann melde dich jetzt bei mir!

Du bist eher ein leiser und introvertierter Mensch und der Gedanke daran, in die Kamera sprechen oder dich auf Social Media zeigen zu müssen, verursacht bei dir direkt Schweißausbrüche?

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