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Podcast erstellen – Schritt für Schritt Anleitung

Podcast erstellen Anleitung
Ich bin Laura!

Hier dreht sich alles darum, wie du als introvertierte Selbstständige entspannt online sichtbar wirst und wie du deine Introvertiertheit als größte Stärke nutzt!

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Egal, ob du schon einen eigenen Podcast hast, oder einen starten möchtest, hier bekommst du die wichtigsten Tipps & Tricks

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So nutzt du deine Introvertiertheit am besten für dein erfolgreiches Business

Alles rund ums VA Business, Kunden finden, online Geld verdienen und Mindset-Themen

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Einen eigenen Podcast zu erstellen kann ganz schön überfordernd sein – Wo fang ich an? Welche Technik brauch ich? Wie gewinne ich von Anfang an Hörer? Und was ist, wenn niemanden interessiert, was ich zu sagen hab? Been there, done that.

Anfang 2021 hab ich meinen eigenen Podcast gestartet, nachdem ich schon über ein Jahr für meine Kunden als virtuelle Assistentin all die Arbeit rund um deren Podcast abgenommen habe.

Ich hatte also viel theoretisches Wissen, wusste ungefähr was funktioniert, was man braucht und was nicht – aber dann von Anfang an alles einmal komplett selbst aufzubauen und vorm Mikro zu sitzen ist eine andere Nummer („Ich hasse es, meine Stimme zu hören“ kickt in der Situation nochmal anders 😉).


podcast-erstellen

Deswegen teile ich jetzt die 7 wichtigsten Schritte, die du erledigen musst, um erfolgreich deinen eigenen Podcast zu erstellen:

1. Finde dein Podcast-Thema

2. Podcast-Format

3. Contentplan und -sammlung

4. Titel

5. Coverbild

6. Technik

7. Erste Folge aufnehmen

Warum ist es eigentlich so nützlich für dein Business, einen eigenen Podcast zu erstellen?

Ein Podcast kann dir helfen…

  • Eine Bindung zu deinen Hörern und damit potenziellen Kunden aufzubauen
  • Bekannter zu werden
  • Deine Angebote zu teilen
  • Kunden zu gewinnen
  • Deine Marketing-Strategie zu erweitern

Das sind nur einige Gründe, warum Podcasts aus der Online-Business-Welt nicht mehr wegzudenken sind! Deshalb, zöger nicht mehr länger und starte direkt los mit deiner Schritt für Schritt Anleitung, wie du deinen Podcast erstellst und erfolgreich auf die Straße bringst.

1. Finde dein Podcast-Thema

Sich auf ein Thema festzulegen ist gar nicht so leicht, weil dir vermutlich zu deinem Thema eine Billion Ideen kommen könnten! Deshalb hier einige Fragen für dich, die dir helfen, die richtige Nische in deinem Bereich zu finden:

  • Was ist dein Ziel mit dem Podcast? (Informieren, inspirieren, dich als Experten auf deinem Gebiet positionieren…?)
  • Wer sind deine Hörer? (Geschlecht, Alter, Interessen, …?)
  • Wie viel Content fällt dir spontan dazu ein?

Brainstorming:

Nachdem du die Fragen oben beantwortet hast, schreibe ALLES auf, was dir in den Sinn kommt und speicher dir die Ideen ab (könnte auch später noch nützlich sein!)

Umfrage bei Instagram, LinkedIn und/oder in Facebook-Gruppen:

Am einfachsten rauszufinden, was deine Hörer wollen, ist, deine Hörer zu fragen: Was beschäftigt sie gerade? Was sind ihre größten Herausforderungen? Welche Ängste haben sie?

Wo findest du potenzielle Hörer? Unter deinen Followern bei Instagram und LinkedIn, in Facebook-Gruppen zu deinem Thema und natürlich in deiner E-Mail-Liste.

Geh mit offenem Ohr durch die Welt, überall könnte ein Content-Piece zu finden sein! Wenn du Fragen gestellt bekommst, nimm sie mit auf in den Podcast und beantworte sie da. Oder lass dir sogar konkrete Themen-Vorschläge schicken.

So lernst zum einen deine Zielgruppe gleich besser kennen und zum anderen fängt hier schon die Promotion von deinem Podcast an. Je früher die Leute erfahren, dass du deinen eigenen Podcast erstellst, desto besser.

2. Welches Podcast-Format ist das Richtige für dich?

Wenn du deinen Podcast erstellst, hast du verschiedene Möglichkeiten, dein Format aufzubauen. Du kannst auch verschiedene Formate mischen und durchprobieren, was für dich am besten funktioniert. Du musst dich wohlfühlen.

Folgende Möglichkeiten gibt es:

  • Solo-Podcast: Du nimmst jede Folge allein auf
  • Mit Gesprächspartner: Wechselnde Gesprächspartner im Interview-Format oder immer der gleiche Gesprächspartner
  • Mischung aus allem: Solo-Folgen & Interviews
  • Rubriken zu bestimmten Themen, die sich in regelmäßigen Abständen wiederholen
  • Folgenlänge: kurz (bis zu 10 Minuten), mittel (bis ca. 30 Minuten) oder lang (bis ca. 1 Stunde)

Vorteil bei Interviews: Deine Interview-Gäste teilen die Folge höchstwahrscheinlich, das bedeutet mehr Aufmerksamkeit und Reichweite für dich und deinen Podcast!

3. Contentplan und Sammlung

Ein Contentplan macht es dir beim Podcast erstellen von Anfang an leichter, langfristig dranzubleiben! Das kostet vielleicht am Anfang viel Arbeit und Zeit, aber hinterher hast du es deutlich leichter. Und du hast bei deiner Themensammlung ja wahrscheinlich schon ganz viele Ideen aufgeschrieben. So findest du noch viel mehr Stoff, für deine Contentsammlung:

  • Mach nochmal ein Brainstorming: Sammle alle Ideen, die dir zu deinem Thema einfallen, führe am besten eine Liste in deiner Notizen-App und erweitere sie jedes mal, wenn dir eine Idee kommt
  • Recherchiere, was gerade beliebt und angesagt ist im Zusammenhang mit deinem Podcast-Thema (z. B. Google Trends, Ubersuggest, YouTube Trends, Podcast-Player)
  • Sei aufmerksam auf Social Media oder wenn du dich mit deinen Kunden unterhältst: Worüber reden sie? Welche Fragen bekommst du immer wieder gestellt? Welche Erfahrungen hast du schon gemacht, aus denen andere profitieren können?
  • Nehm die Ergebnisse deiner Umfragen auf Social Media mit auf
  • Schaffe dir einen Ideen-Pool, den du immer wieder auffüllen kannst und aus dem du immer wieder schöpfen kannst
  • Überlege, welche Themen du noch in kleinere Unterthemen aufsplitten kannst (so werden aus einem Thema 2, 3 oder mehr Themen)

4. Der Podcast Name / Titel

Bei diesem Schritt beißen sich viele Podcaster die Zähne aus, weil sie natürlich gern einerseits einen kreativen Namen für ihren Podcast hätten, andererseits sollte man aber ja auch schon am Podcast-Titel erkennen, um welches Thema es geht.

Wie schaffst du es, eine Balance aus beidem hinzubekommen? First things first:

SEO-Optimierung. Die meisten Podcastplayer-Verzeichnisse suchen nach Keywords im Namen, Autor und den Episodentiteln, daher solltest du auch dort Keywords einsetzen, die zu deinem Thema gesucht werden. Wichtig ist dabei, dass du authentisch bleibst und logischerweise nicht nur eine Reihe Keywords aneinander hängst. Auch sollte der Titel nicht zu lang sein und klar verständlich.

Versuche mit deinem Podcast-Namen eine Nische zu treffen, da es hart umkämpfte Keywords gibt, wie zum Beispiel “Mindset”, eine nischigere Bezeichnung wäre z. B. der “Money Mindset” Podcast. Bring gerne deine Persönlichkeit mit ein: Mein eigener Podcast richtet sich an virtuelle Assistentinnen, die ihr Business gerade starten und heißt „Plant your Business“ – wegen Business starten und weil ich bekannt bin für meine Palmen- und Pflanzenliebe.

Wenn du ein paar gute Ideen gefunden hast, schaue unbedingt erst, ob es den Namen schon gibt. Such dir auf jeden Fall einen eigenen Namen und nehm ihn nicht, wenn er schon in irgendeiner Art vorhanden ist.

Und denk dran: Besser du startest einfach mal! Wenn du nach einiger Zeit feststellst, der Name passt doch nicht so gut zu dir, kannst du ihn immer noch ändern.

5. Coverbild

Wenn dein Cover hässlich aussieht, kann der Content noch so gut sein, es wird aber niemand erst reinhören! Auch wenn das Cover in den Podcast-Playern immer nur sehr klein angezeigt wird, spielt es eine relativ große Rolle.

Es spiegelt dich wider, dein Branding, weckt Emotionen und passt zum Thema. Zu empfehlen wäre, dass du selbst auf dem Cover zu sehen bist, da der Podcast von deiner Persönlichkeit lebt und man einen ersten Eindruck von dir bekommt.

Wichtige Info für die Cover Maße: Sie sollten min. 1400×1400 Pixel und max. 3000 x 3000 Pixel betragen und es muss quadratisch sein! Designen kannst du es ganz easy mit Canva. Dort gibt es auch schon tolle Vorlagen für Podcast-Cover, von denen du dich inspirieren lassen kannst. Schau es dir dann unbedingt auch nochmal im Mini-Format an, da du ja erstmal in größerer Größe daran arbeitest, als es später angezeigt wird.

6. Technik, die du brauchst, um deinen Podcast zu erstellen

Einer der wichtigsten Punkte, wenn du einen erfolgreichen Podcast erstellen willst, ist die Ton-Qualität! Niemand hört sich gerne längerfristig qualitativ schlechte Podcasts an, bei denen man sich nachher mehr an die Störgeräusche erinnert als an die Inhalte, richtig?

Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, dir von Anfang an ein gutes, professionelles Podcast-Mikro zu besorgen. Preislich ab 70 € aufwärts, kannst du nicht so viel falsch machen. Empfehlenswert sind auch schalldichte Kopfhörer, damit hörst du dich bei der Aufnahme gleich selbst, was diese sehr viel angenehmer macht.

Diese Mikros nutzen andere Podcaster am liebsten:

Rode NTUSB Studioqualität USB-Kondensatormikrofon

Blue Yeti USB-Mikrofon

Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon

Beyerdynamic Fox Podcast-Mikrofon

Aufnahme-Software:

Um die Folgen aufnehmen zu können, brauchst du eine Software. Folgende sind am beliebtesten:

  • Garageband (nur für Apple Geräte verfügbar): sehr intuitiv, leicht bedienbar und man kann die Folge anschließend direkt schneiden
  • Audacity (kostenlos für jedes Betriebssystem): etwas komplizierter, dafür sehr viele Funktionen und Nachbearbeitungsmöglichkeiten (z. B. Rauschverminderung), man kann die Folge auch hier direkt schneiden
  • Zoom/Squadcast für Interviews: Damit kannst du die Folge nur aufnehmen, schneiden musst du sie dann in Schnittprogrammen wie Garageband oder Audacity

Ohne Hoster kannst du keinen Podcast erstellen

Der Hoster ist das “Zuhause” für deinen Podcast. Von dort aus wird der Podcast automatisch auf die Podcast-Player wie Spotify, iTunes usw. verteilt und auf deiner Website eingebunden. Du kannst also keinen Podcast starten ohne Hoster. Hier lädst du alles hoch: Dein Cover, die Beschreibungstexte, jede einzelne Folge usw.

Die beliebtesten Hoster sind: Podigee, Podcaster.de, Anchor, Lybsin

Kosten: Je nach Paket ein paar Euro pro Monat, achte darauf, wie viele Minuten in jedem Paket enthalten sind, nicht dass deine Folgen am Ende zu viele Minuten verbrauchen oder du viel zu viel übrig hast.

Podcast Trailer & Musik

Wenn du deinen Podcast erstellst, nimm am besten als erstes einen kurzen Trailer auf (nicht länger als 3 Minuten). Dadurch können potenzielle neue Hörer schauen, ob dein Podcast das Richtige für sie ist. Der Trailer könnte also entscheidend dafür sein, ob sie deine Folgen anhören – oder nicht!

Ein weiterer super wichtiger Bestandteil ist meiner Meinung nach der Soundtrack des Podcasts. Manche (auch bekanntere Podcaster) verzichten darauf, aber es ist verschwendetes Potenzial, wenn du keine Musik im Podcast nutzt. Gerade als Business-Podaster wollen wir ja ein bestimmtes Gefühl auslösen, gewisse Emotionen wecken und einen hohen Wiedererkennungswert erzeugen. Das schaffst du mit deiner Musik.

Worauf musst du achten? Nutze generell keine Copyright-Musik! Es ist deine Pflicht dafür zu sorgen, dass du die Lizenz zu deinem Soundtrack besitzt.

Empfehlen würde ich dir wirklich, dir ein Musikstück zu kaufen. Das gehört dann dir, du hast eine riesige Auswahl aus verschiedensten Stimmungen und Genres und bekommst sogar verschiedene Varianten des Songs dazu, sodass du innerhalb des Musikstücks auch mehrere Varianten ausprobieren kannst.

Zum Beispiel bei Premiumbeat (kostet einmalig 49 $)

Es gibt auch Musik, wo du kostenlos die Lizenz bekommst (hier musst du nur den Komponisten bzw. Verkäufer nennen). Allerdings ist diese Musik eher Mainstream und die Gefahr, dass andere Podcasts dieselbe Musik nutzen, ist relativ hoch.

Eine weitere Möglichkeit wäre, dir ein eigenes Musiktück komponieren zu lassen, entweder von einem Freelance-Musiker oder falls du Musiker-Bekannte hast, kannst du natürlich auch die fragen 🙂

7. Erste Folgen aufnehmen – dein Podcast ist erstellt

Es ist soweit, alles ist eingerichtet, die Technik steht, du bist bereit, mit deinem Podcast loszulegen. Aufregend! 🤗

Du wirst ziemlich schnell feststellen, dass es nicht damit getan ist, sich vors Mikro zu setzen und seine Gedanken da reinzuquatschen. Gerade wenn man etwas perfektionistisch veranlagt ist, kann es schon passieren, dass man die ersten Folgen 5-6 mal (oder 30 mal 😂) aufnimmt, bis man zufrieden ist.

Lass dir die Zeit, die du brauchst, du solltest dich natürlich damit wohlfühlen, das was du aufgenommen hast, zu veröffentlichen, aber der Perfektionismus sollte dich auf keinen Fall ausbremsen!

Hier noch eine Checkliste mit wichtigen To-Dos, bevor du mit der Aufnahme startest:

  • Handy und Notifications am Laptop/PC ausschalten bzw. auf stumm
  • Nebengeräusche so gut es geht eliminieren, also Fenster, Türen zu etc.
  • Wenn du Kinder oder Mitbewohner hast: Sag ihnen Bescheid wenn du die Aufnahme machst, damit auch niemand stört
  • Keine knartschende, raschelnde Kleidung wie z. B. Lederjacke
  • Auf gar keinen Fall Kaugummi kauen oder dabei essen
  • Nicht zu nah ans Mikro, nicht zu weit weg, nicht zu oft Position wechseln
  • Je schalldichter der Raum, desto besser (manche hocken sich sogar in ihren Kleiderschrank, meiner Meinung nach ist das aber nicht nötig 😉

Ein Tipp für dich, den du immer wieder anwenden kannst: Beobachte dich selbst als Podcast-Hörer. Was ist dir wichtig? Wo schaltest du ein- wo ab? Wo hörst du gar nicht erst rein und warum? Was catcht dich sofort? Ist es dir wichtig, dass die Person eine gute Audio-Qualität hat? Oder vielleicht sogar fehlerfrei spricht? Stören dich zu viele “Ähms” oder fallen sie dir gar nicht auf?

Das was dich bei anderen Podcasts überzeugt oder eben auch abschreckt, geht den meisten vermutlich genauso. Deswegen versuch diese Dinge auch bei deinem eigenen Podcast umzusetzen.

Glückwunsch! Wenn du diese 7 Schritte erledigt hast, steht dir einem erfolgreich Podcast-Start nichts mehr im Weg! Freu dich auf neue Kontakte, mehr Kunden und einer wunderbaren Möglichkeit, dein Business zu pushen!

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